Home Projekte Hilfsaktion für die Kinder im Senegal

* * * N E W S * * *



Zum SeitenanfangNachrichten aus dem Senegal - Juli 2009

Ich grüsse euch alle, Wir danken Gott für sein Wirken anlässlich der Feier am Tag der Ordination von Jokeel: Heilungen, Befreiungen, (manchmal sehr eindrucksvoll), nach Samuels Predigt über das Gebet folgten viele Menschen dem Aufruf nach vorn zu kommen.
Es war ein wunderbarer Tag. Die Jugendlichen unserer Gemeinde haben sich bei der Organisation dieses Festtages ausgezeichnet bewährt, einem Festtag der noch nicht seinesgleichen gesehen hat in unserer Mission im Senegal.
Ungefähr 1'000 Personen haben am Fest teilgenommen.
Am folgenden Tag während des Gottesdienstes hat der heilige Geist auf dieselbe Weise weiter gewirkt.
Diese Tage waren eine sehr grosse Ermutigung für uns und unsere Gäste: Samuel und Dominique mit ihren Schweizer Freunden Urs und seiner Frau und die Gründer unserer Mission im Senegal Claude und Martine Schmerber. Sie haben sich alle gefreut über die Entwicklung von Gottes Werk hier.
Wir danken euch für eure Fürbitte für Jokeels Dienst. Gott möge ihm die Salbung erneuern, ihm Weisheit und Ausdauer geben damit er in Demut und Liebe seinen Dienst in der Gemeinde erfüllen kann. Er möge auch ihn und seine Familie vor allem Uebel bewahren. Letzte Woche erhielten wir das Zeugnis einer Frau von Mbour. Nach einem Wort der Erkenntnis während der Ordinationsfeier wurde sie von einem Brustkrebs geheilt.
Wir wollen auch all jenen danken, welche gebetet haben für das Wasserprojekt „Beer Shéba“. Trotz des Pessimismus des Unternehmers, welcher für die Bohrung verantwortlich war, sind in mehr als 100m Tiefe beim Pumpversuch Ströme von Süsswasser hervorgequollen mit einem beträchtlichen Durchfluss von 75m3/Std.
Herr wir danken dir für deine Treue!
Wir können nun auf dieser Fläche, wo schon mehr als 50'000 Bäume gewachsen sind, ein Zucht- und Landwirtschaftsprojekt für die Gemeinde ins Auge fassen.

Wir erleben auch heftige Angriffe Satans gegen unser Werk. Er hat es auf junge Christen abgesehen , welche etwas abseits leben. Es gab bedauerlicherweise ernste Probleme von Unsittlichkeit, welchen wir mit Strafen begegnen mussten, aber auch mit einem grösseren Aufgebot von Gebet. Der Herr hat uns mit grosser Dringlichkeit aufgerufen eine 22 Std. Gebetskette zu organisieren nach dem Modell von Nehemia. Seit diese Kette funktioniert hat Jokeel in wenigen Tagen mehrere Personen zum Herrn führen können.
Urs, welcher Direktor eines Hotels in der Schweiz ist, hat uns Ratschläge gegeben zur Gestaltung des Empfangs unserer Mission von Gästen aus Europa, welche die Mission kennen lernen wollen und unser schönes Land Senegal. Wir werden euch über dieses Projekt weiterhin auf dem Laufenden halten.
Die Familie Toumieux kehrt am 5. Juli nach Frankreich zurück und wird vom 18. Juli an in Mulhouse sein. Eric hat beschlossen World Vision zu verlassen. Er hat diese christliche Nichtregierungsorganisation während 5 Jahren geleitet. Er möchte nun wieder vollzeitlich seine Arbeit als Missionar der Gemeinde von Mulhouse und der SIL aufnehmen. Die Monate September bis Dezember wird die Familie in Korea verbringen, um die Vewandten zu besuchen und die Kontakte mit den Gemeinden wieder aufzunehmen.
Betet bitte für diese Zeit der Abwesenheit vom Senegal.
Hiermit schicke ich euch meine Grüsse und danke all jenen herzlich, die treu für die Mission im Senegal beten.
Der Herr möge eure Liebe für sein Werk in Afrika festigen.


Zum SeitenanfangMissionsreise in den Senegal, Mai 2009

Abgereist am 4. Mai, heimgekehrt am 14. Mai habe ich zusammen mit meiner Gattin, Claude und Martine Schmerber und Urs Schaub zehn intensive Tage auf dem Missionsfeld verbracht. Der Höhepunkt während des Aufenthaltes war die Ordination von Bruder Djokeel Seck als Pfarrer unserer Gemeinden im Senegal.
Er ist einen langen Weg gegangen seit er mich vor dreizehn Jahren übersetzt hat. Dieser zur Zeit unserer ersten Begegnung noch ungläubige junge Mann wurde durch den Herrn verwandelt in einen vom Heiligen Geist gesalbten Mann Gottes. Am Tag der Anerkennung seines Dienstes haben sich zum Fest über tausend Personen versammelt. Die Dorfältesten und die Frauen sind vorbei defiliert, um demjenigen zu gratulieren, den sie vor einigen Jahren verworfen haben, wegen des neuen Glaubens, den er angenommen hatte. Man erkennt den Baum an seinen Früchten! Djokeel ist ein Baum, der seinen Herrn ehrt durch die Früchte, die er trägt. Davon gaben viele Zeugnis: Pastoren, sowie alte und junge Leute.
Ich kehre tief berührt, gestärkt und ermutigt von dieser Reise zurück. Angesichts der Reife dieser Gemeinde im Senegal und seiner Aeltesten, kann ich versichern, dass es noch viel schöne Seiten zu füllen gibt über die Gemeinde von Jesus Christus im Senegal. Bei dieser Gelegenheit möchte ich von ganzem Herzen all jenen danken, die dieses Werk unterstützen durch Gebet, durch Einkäufe anlässlich der Wohltätigkeitsbasare und durch ihre Finanzen. Der Herr wird es euch vergelten.
Gott möge Djokeel und seine Familie segnen, sowie die Gemeinde im Senegal.

Im Dienst des Herrn

Samuel


Zum SeitenanfangSenegal: Mbaldoo 21:

Erinnert ihr euch an die Geschichte der kleinen Schweinchen und des Wolfes, damals als ihr noch Kinder ward? Ich haben wir keine Wölfe...Aber einen heftigen Sandsturm: herausgerissene Elektrizitätspfosten, Dächer „vom Winde verweht“, entwurzelte Bäume...und vor allem unser Strohdach, es flog davon! Das ganze Innere des Hauses war mit Sand bedeckt... und unser Strohdach ist mit den Zugvögeln davon geflogen (Achtung: Die afrikanische Grippe ist im Anflug). Kleine Anekdote von Eloïse: Wie sieht die Mutter eines Schweins aus! Es ist die Muttersau. So kann man es sehen.
Ablaye, ja Ablaye, der kleine Gelähmte, wie geht es ihm? Viele von euch haben mir geschrieben und mich ermutigt, doch haben wir bis zur Stunde noch nichts Konkretes. Im Elsass fanden wir eine Familie, die das Kind aufnehmen will. Doch es bleibt noch der Chirurg und eine medizinische Gruppe, die bereit ist unbezahlt zu arbeiten. Da aber hier die nötigen Dokumente noch nicht ausgestellt sind, ist die Zeit von Gottes Antwort noch nicht reif. Somit warten wir im Glauben. Vor 10 Tagen hat der Gips von Ablaye sich in seinen Schenkel eingebohrt und ein 5cm weites und 2 cm tiefes Loch verursacht. Jede Woche hat ihr Mass an Schwierigkeiten für dieses Kind. Sogar wenn man seine Geschichte erfinden wollte, wäre man unfähig dazu. Fährt fort für dieses Kind und seine Mutter zu beten. Ihr Leben ist schrecklich schwer.
Ousmane: ein kleiner fünfjähriger Knabe. Am Samstag Nachmittag ist er weinend und blutend in die Mission gekommen: Ein wütender Hund, hier auf der Lagune, wo wir wohnen, hat ihn ins Gesicht gebissen....Viel Angst und ein Wunder. Die Augen waren unversehrt. Wundversorgung und eine Spritze gegen die Tollwut genügten, und es wird bald nur noch eine kleine Geschichte in einem Missionsbrief sein....
Marcel, ein junger Mann, wurde vor 18 Monaten Opfer eines schweren Verkehrsunfalls. Der Fahrer war betrunken, hatte keinen Führerschein und das Auto war nicht versichert!!! Kurz, es war keinerlei Beschwerde möglich. Er wurde in Dakar operiert und es wurde ihm ein Stück Knochen aus der Hüfte in die Wirbelsäule eingesetzt. Aber nach einem Jahr floss immer noch Eiter aus der Wunde an der Hüfte. Seit September kommt er täglich in die Mission, um den Verband zu erneuert. Jedes Mal ziehe ich Fetzen von Verbandmaterial aus der Wunde, die versehentlich dort geblieben sind... Er wurde kürzlich wieder operiert: Betet, dass er endlich gesund werden kann. Im Verlauf dieser fünf Monate ist er Jesus begegnet und sein Leben wurde, trotz der täglichen Schwierigkeiten, verändert.
Aber glücklicherweise geschehen auch gute Dinge, sogar, wenn man sie nicht immer sieht. Die Kirche von Mbodien ist nun wirklich zu klein. Am Sonntag keine Sitzplätze mehr!!
Jean-Pierre hat daher immer mehr Arbeit(!!!), aber jetzt sind wir oft zusammen, denn er predigt und lehrt während ich meine Konsultationen habe. Das ist angenehmer für uns beide. Er wurde auch gebeten ein Beerdigung im Busch zu machen....Es kamen dort zwischen 400 und 500 Leute zusammen, besser als eine Evangelisationskampagne.
Es ist nicht leicht vom täglichen Leben hier zu schreiben an Freunde, die so weit weg sind und in einer ganz anderen Umgebung leben....Marcel, ein Freund aus Montbéliard, war ausgesprochen betroffen, als ich ihn im Auto durch mein Dorf führte...Mein Dorf erscheint mir jetzt so normal. Seine Reaktion hat mich erstaunt. Wir hoffen wir kommen euch nicht allzu wunderlich vor im kommenden Sommer.

Die 7 Missionare


Zum SeitenanfangSenegal: Mbaldoo 19:

Jean-Pierre und ich haben die Sprachkurse wieder aufgenommen. Er lernt Wolof und ich Serer. Auf diese Weise geraten wir uns gegenseitig nicht ins Gehege !! und vor allem können wir uns überall im Senegal verständlich machen. Unterstützt uns bitte hier im Gebet, denn dies ist wirklich keine Vergnügungsparty, und es ist schwer Zeit zum Studium zu finden.
Wir haben hier eine Mutter, die wir euch für das Gebet empfehlen möchten: Fatou Thior. Sie ist 30 Jahre alt und hat sechs Kinder. Die kleinste, Sally, ist zwei Monate alt. Ihr Man, Sohn eines bekannten Marabu, hat sie verlassen. Hinterlassen hat er einen grossen Schuldenberg im Dorf und seine Frau ohne jegliche Einnahmequelle. Das Dorf hat ihr ein Stück Land nahe der Kirche angeboten. Dank der Gaben, die wir empfangen haben, konnten wir ihr eine Hütte bauen --- bald auch eine Küche im Freien. Wir geben ihr einwenig Arbeit, damit sie überleben kann. Letzte Woche habe ich ihr 20 Kürbisse abgekauft, denn sie wollte ihre Kinder für die Schule einschreiben.!! Jean-Pierre schätzt die Suppe nicht, doch denke ich er muss sich hier etwas anstrengen, um meine Tiefkühltruhe „abfliessen“ zu lassen.
Ablaye, der kleine Gelähmte, ist wieder nach Hause zurück gekehrt, doch sein Zustand verschlechtert sich. Wir haben Kontakt aufgenommen mit einem Fachverband in Frankreich, um ihn für die weitere Pflege nach Frankreich zu überführen. Wirklich: Betet für dieses Kind, denn die Lebensbedingungen sind sehr schlecht, und er und seine Mutter sind zur Zeit ziemlich ermattet und resigniert.
Was das Materielle betrifft...nichts wirklich Neues. Das Wasser ist rar und heisses Wasser gibt es nicht! Die Elektrizität kommt, wenn sie will. In den Nächten dringt die Kälte ein: 24° am frühen Morgen. Wir haben die Pyjamas und die Decken wieder hervor geholt... Unser 4x4 erlitt eine schlimme Motorpanne und ohne Auto waren die Tage auf der Station lang! Und jetzt hat noch die Waschmaschine den Geist aufgegeben.
Ihr seht, nichts sehr Schlimmes, nur das Alltägliche jeder Familie. Hier jedoch schreibt man darüber, was der Sache etwas mehr Gewicht verleiht!!!
Der Zimtgeruch zieht durch die Lüfte und die Schneeflocken fallen. Ich glaube es ist Zeit zu euch kommen und euch allen eine fröhlich Weihnacht zu wünschen. Möget ihr euch wirklich freuen über diesen Geburtstag: „Freut euch, denn heute ist euch der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr.“ Lk.2/10-11
Wir werden alleine sein an diesem grossen Tag und rechnen damit, dass ihr für uns und die Mission betet: Dass wir auch hier fröhlich sein können unter unseren Landsgenossen und mit dem Volk der Serer.
FROHE WEIHNACHTEN, FROHE WEIHNACHTEN, FROHE WEIHNACHTEN!

Die 7 Missionare


Zum SeitenanfangSenegal: Mbaldoo 18:

Wir wollen das bewältigen, was wir bewältigen können. Dieser Satz, der mir sehr zusagt, hat ein senegalesischer Polizist am Rand der Strasse zu mir gesagt. Er ist sehr zutreffend für uns hier...
Alles, oder beinahe alles entzieht sich uns oder übersteigt ganz und gar unsere Möglichkeiten. Der Strom und die täglichen Unterbrechungen, das Internet, tot während drei Wochen, bloss wegen einer falschen Manipulation einer Sekretärin, die Hitze und die Feuchtigkeit und als deren Folge die verschimmelten Kleider und Schuhe, dies sogar auch im Haus, die Mückenstiche auf Rubens Haut, sie jucken!! Und schliesslich die Wasserzufuhr, welche funktioniert wann es ihr passt!!! Wir wollen das bewältigen, was wir bewältigen können.
Jean-Pierre hat seine Arbeit als Koordinator an der Bibelschule in Mbour begonnen und lehrt dort jeden Mittwoch. Es sind 29 Studenten für die nächsten zwei Jahre eingeschrieben und 15 sind schon im zweiten Studienjahr. Dies wurde mögliche dank einer Schenkung, die uns während unserer Abwesenheit zugekommen ist.
Djokel hat seine Gottesdienste am Dienstag Abend in seinem Haus in Mbour wieder aufgenommen. Sie sind speziell für die Kinder gedacht. Und ich, die ich Angst hatte vor dem alltäglichen Einerlei.
Marcel ist einer meiner täglichen Patienten. Er leidet seit einem Jahr an einer chronischen Wunde an seiner Hüfte in Folge einer Operation im Spital in Dakar. Vor zehn Tagen habe ich einen vermoderten Verband gefunden, der hier vergessen wurde! Wir wollen das bewältigen, was wir bewältigen können!
Als ich am letzten Donnerstag vom Büro der Caritas zurück kam, war ich besorgt, denn seit unserer Rückkehr sind keine Medikamente mehr eingetroffen und der Vorrat nimmt ab. Beim Gang durch das Dorf treffen wir einen unbekannten Weissen an, der uns zuruft und uns ein riesiges Paket übergibt für meine Arbeit. Ich hatte ihn noch nie gesehen!!!!! Unser Gott ist ein treuer Gott, er ist treu bis ins Kleinste.
Es ist ein Gott, der sich um seine Kinder kümmert, vor allem um die Armen und Waisen. Im Juni habe ich bei Caritas eine alte Witwe getroffen, welche alleine ihre zwei Enkelinnen, 5 und 7 jährig, aufzieht. Ihre drei Kinder sind gestorben. Sie bettelten für die tägliche Nahrung. Es gibt viele solche Leute hier. Seit einigen Wochen kommt sie mir immer wieder in den Sinn, doch habe ich sie nicht wieder gesehen. Weil ich darauf beharrte, betete Jean-Pierre, dass, wenn es Gottes Wille ist, sie zu mir zur Konsultation kommt am Donnerstag Morgen nach meinem Gang zur Caritas... Sie war als erste hier. Seit 6 Uhr früh hat sie auf uns gewartet, um sicher zu sein uns zu treffen!! Wie gut ist doch unser Gott!
Wir haben die Kleinen an der Schule in Mbondiéne eingeschrieben. Sie waren vorher noch nie dort. Wir haben für sie ein Zimmer gemietet, gerade neben der Mission. Christine und ich, wir werden uns um die Mahlzeiten und die Kleider kümmern. Wir bewältigen, was wir bewältigen können, Gott jedoch bewältig alles und hauptsächlich das, was nicht zu bewältigen ist.
Dank an alle, die uns hier in unserer Arbeit unterstützen. Danke für die Gebete und die e-mails (während dieses Monats leider selten), danke für alle Ermutigungen, die wir erhalten: Gott leitet alles, wie immer auch die Umstände sind.

Die 7 Missionare


Zum SeitenanfangMe rada Mbondien! Wir kehren nach Mbondien zurück.

September 2006

Gestern habe ich geschrieben: „Wir kommen an“ und schon reisen wir wieder ab... Solch kurze Zeit und doch so viel Freude, Begegnungen und Austausch, so viele gute Mahlzeiten (+10 kg für Jean-Pierre!) und so viele Geschenke. Wir sind euch zutiefst dankbar für eure Liebe, eure Grosszügigkeit und vor allem für eure vielen Ermutigungen.
Und nun: Die Gemeinden stärken, die Lämmer verbinden, die Schafe pflegen und die Böcke zurecht weisen....Die Bibelschule, die Sanitätshütte, das Caritas Quartier, die Notfallversorgung im Dschungel, die Muschelinsel, Fissel: Alles Herausforderungen, die Gott für uns bereit hält.
Wir danken euch für eure Gebete während dieses Aufenthaltes: Wir wollen stets die Stimme des Vaters hören. Möge unsere Gegenwart nie sein Werk im Senegal behindern.

Die 7 Missionare


Zum SeitenanfangAuszug aus dem Bericht der Familie De Robert

Mbaldoo 11

Unser Tätigkeitsfeld erweitert sich ständig. Jean-Pierre geht jeden Donnerstag nach Fadiouth. Er verkündet das Evangelium und betet für die Kranken: Ein Lahmer begann zu tanzen, um zu zeigen, dass er wirklich geheilt wurde.
Jean-Pierre lehrt am Mittwoch an der Bibelschule in Mbour und am Donnerstag in Mbodiene. Die Kirche ist Sonntags und Dienstags jeweils sehr gut besetzt. Mit der Evangelisation am Samstag in Fisselle erreichen wir mehr und mehr Kinder. Nächstes Jahr wird Djokel dort seinen Dienst bei den Kindern beginnen. Die fünf Gemeinden wachsen ständig, doch betet, damit sie wirklich an Weisheit und an der Kenntnis des Wortes zunehmen. Zwanzig Personen aus den verschiedenen Gemeinden nehmen an der Ausbildung an der Bibelschule in Mbour teil. Wir hoffen diese nächstes Jahr weiterführen zu können.
Während dieses Monats habe ich meine Arbeitszeit aufgeteilt zwischen der Sanitätshütte im Dorf und dem Spital in Joal. Es fehlt nicht an Kranken!! Es gibt immer öfter Gelegenheiten Zeugnis abzugeben, und ich freue mich „meine“ Kranken wieder zu sehen. Ablaye, der kleine. gelähmte Knabe, liegt immer noch im Spital. Doch heilen seine Wunden nach und nach und sein Zustand verbessert sich.
Elieser, der Jüngste von Louise und Djokel, ist noch nicht operiert. Er leidet an einer Leberinsuffizienz, daher ist eine Narkose vorläufig nicht möglich. Betet bitte für all diese Familien mit ihren kranken Kindern. Hier ist alles so kompliziert....!
Die Medikamente von Mülhausen sind uns sehr willkommen!! Ganz herzlichen Dank an alle, die hier beteiligt sind. Unseren Kindern geht es sehr gut, seit sie wissen, dass wir diesen Sommer einen Monat Ferien in Frankreich verbringen werden. Die grossen werden zweieinhalb Monate bleiben und sie freuen sich!
Das wäre also ungefähr unser Alltag im Senegal. Wir danken euch herzlich für alles, was ihr für uns tut: Die Briefe, die E-mails, die Telephonanrufe, die Pakete, die DVD und vor allem für all eure Gebete für unsere Familie und unsere Mission hier. Vergesst nicht, dass nicht alle Post wirklich ankommt und dass die E-mails manchmal einfach schon während des Lesens verschwinden. Doch, doch, dem ist wirklich so!!
Zögert daher nicht nochmals anzufangen, wenn ihr von uns nichts hört.

DANK!

Die sieben Missionare


 

Zum SeitenanfangMittwoch, den 8.März 2006

Mbaldoo 10

Mittwoch, den 8.März 2006, 18.00h: 35° Grad im Haus. Wie viele Mails haben wir doch an diesem Tag erhalten! mit vielen Photos von Winter und Schnee, wie ich es liebe. Nie werde ich es verlassen, habe ich vor einigen Monaten gesagt!!! Wie oft habe ich euch beneidet in diesem Monat...!!!
Doch hier nimmt die Arbeit mehr und mehr zu und hilft uns die Hitze vergessen.
Wir sind nach Ndiaganiao zurückgekehrt für den Gottesdienst im neuen Kirchgebäude, welches wir vor einigen Monaten eingeweiht haben. Die Kirche war voll. Wir müssen bald wieder neue Bänke zimmern und vielleicht sogar die Mauern verschieben. Wir wollen dem, der reichlich für uns gesorgt hat durch diesen Bau von Herzen danken. Dabei schliessen sich uns die Christen des Dschungeldorfes an. Bittet darum andere Gemeinden mögen sich entwickeln wie Ndiaganiao.
Jean-Pierre setzt seine wöchentlichen Besuche auf der Insel Fadiut fort: Er predigt und betet für die Kranken zusammen mit Bruder Jean aus Joal. Viele geheilte Personen legen bereitwillig Zeugnis ihrer Heilung ab, doch gibt es wenig persönliche Verbindlichkeit. Dies erinnert mich an das, was Jesus erlebte hat als er zehn Aussätzige heilte: Ein einziger kam zurück und dankte für die Heilung. Wir lassen uns jedoch nicht entmutigen. Wir sind gekommen den Menschen die Erlösung und die Liebe Gottes anzubieten. Wenn wir die Früchte der zehn ersten Geheilten nicht sehen, sehen wir vielleicht die Früchte nach der Art von Mbaldoo, 100!!
Dem kleinen Gelähmten bei uns geht es leider nicht sehr gut: Es ist wichtig für ihn zu beten: Möge sein Kinderglaube wachsen, damit wir ihm bestmöglich helfen und ihm beistehen können. Um im medizinischen Bereich zu bleiben: Ich arbeite immer noch in der Sanitätshütte unseres Dorfes Mbodien.
Es ist fantastisch: Die Konsultationen mehren sich, vor allem aber auch die Kontakte zu einer grossen Anzahl von Dorfbewohnern. Ich arbeite mit den traditionellen Geburtshelferinnen zusammen und mit dem Gemeinschaftspersonal der Sanität. Es ist wirklich ein ausgezeichneter Arbeitsort. Oft fahre ich mit dem Moped hin, (danke Bruno!) meine mit Medikamenten gefüllte Tasche auf dem Gepäckträger.
Wir haben einen Monat voller Freuden und Begegnungen erlebt, was die Familie betrifft. Zuerst haben wir Sonja und Thierry de Wattwiller entdeckt: Gute Erinnerungen eines Ferientages, über welche wir das nächste Mal berichten: Ein Donnerstag Abend zu einem Pizzaessen (du siehst, ich habe heimlich Propaganda gemacht !!!). Darauf folgte eine Woche Schulferien für die Kinder, welche das Vergnügen hatten mit ihren Cousinen aus dem Süden spielen zu können. Schliesslich feierte Ruben seinen ersten Geburtstag!! Ja! schon!! Er wiegt neun Kilo und misst 68 cm. Er steht schon auf, doch hält er sich immer noch fest (schade), aber er ist stets fröhlich und lieb. Hoffentlich dauert das noch an!!
Am 26. Februar kam Eliezer zur Welt, der Sohn von Jokel, unserem Pastoren. Die Geburt dauerte sehr lange und war sehr schwierig. Es musste bei Louise notfallmässig ein Kaiserschnitt vorgenommen werden. Sie gebar ein hübsches Kind von 4,800 kg (ein Gewicht, welches für Mütter einige Bedeutung hat!!). Eliezer hat ein kongenitales, bilaterales Glaukom. Dies macht eine baldige Operation nötig, damit eine vollständige Erblindung vermieden werden kann. Betet für Louise und Jokel: Möge Gott ihnen neue Kraft geben und sie reichlich segnen durch diesen Sohn, dessen Name „Gott ist meine Hilfe“ bedeutet. Dieses „Mbaldoo“ unterscheidet sich einwenig von den anderen, doch hoffe ich es gebe euch Mut zum Gebet für die Mission und für uns. Es freut uns auch schon, wenn der zehnte Teil erhört wird. Vielen Dank für eure Liebenswürdigkeit und eure Ausdauer im Schreiben (inkl. Mails) und Telephonieren. Meine Antworten sind vielleicht manchmal etwas lang, ich bitte um Entschuldigung. Wir schicken euch einwenig von unserer hiesigen Wärme, aber auch viel Herzenswärme. Lasst uns sein wie der geheilte Aussätzige: Glücklich und dankbar in allen Dingen!

Die 7 Missionare.


 

Zum SeitenanfangIm neunten Monat

Mbaldoo 9.

Im neunten Monat kommt schliesslich die Belohnung. Das stimmt doch, oder? Ich spreche zu euch Mütter? Dies war auch so in unserem Fall, doch wir mussten zuerst den achten Monat hinter uns bringen:...es überkommt uns die grosse Müdigkeit, die Pflichten erscheinen uns hart und beschwerlich und es nagt die Ungeduld... Doch schliesslich haben wir den neunten Monat erreicht... Da kam das grosse Staunen!
Wir empfanden Freude und die Dankbarkeit gegenüber unserem liebenden Vater. Die Einweihung der Kirche von Ndiaganiao fand statt: Sie existierte zwar schon, aber ohne Mauern!!! Dies war ein denkwürdiger Tag für das Dorf. Es nahmen mehr als 300 Personen am Gottesdienst teil. Zwanzig Personen haben sich entschlossen Christus nachzufolgen und die Fetische fahren zu lassen. Danach fanden einige Taufen statt. 18 Personen haben sich öffentlich für Gott entschieden. Anschliessend gab es ein gemeinsames Mahl für mehr als 500 Leute (Fisch und Poulet für alle!). Wie an jedem senegalesische Fest, welches dieses Namens würdig ist, findet als Höhepunk ein Fussballspiel statt: Die Verheirateten gegen die Ledigen!!! O ja! Entgegen aller Erwartung siegten die Alten!!
Es fand jedoch nicht nur die Geburt von Ndiaganiao statt, sondern all das, was auf der Insel Fadiut geschehen ist. Christian und Jean-Pierre sind hingegangen, um für ein krankes Mädchen zu beten. Sie sind drei Stunden dort geblieben, bedrängt von vielen Bittstellern...Jean-Pierre ist nochmals hingegangen: 5 Stunden Gebet und Fürbitte! Betet für diese Insel, wo Gott eine Türe aufgetan hat, damit all diese Menschen, welche nach Segnungen und Heilung streben, sich auch nach Gott ausstrecken.
Da ist auch noch der Dienst „Quartier Libre“: Jokel, der Pfarrer, zusammen mit den Jugendlichen der Gemeinde geht jede Woche zu den Kindern dort. Sie bieten ihnen Spiele und Süssigkeiten und erzählen Geschichten. Im einem einzigen Quartier kamen 650 Kinder zusammen!! Welch ein Segen! Auf diese Weise werden 2.000 Kinder jede Woche erreicht. Anderswo geht die Evangelisation zwar weiter, doch ist Madane (Esther) seit ihrer Bekehrung ernsten Drohungen ausgesetzt.. Wir können schon seit einem Monat nicht mehr dorthin gehen. Betet für sie, damit diese höllischen Angriffe aufhören.
Mit Beginn des 9. Monats ging meine Arbeit am Spital von Joal zu Ende. Ich habe nun angefangen in der Sanitätshütte im Dorf zu arbeiten: 2m auf 2m, ohne Wasser und Elektrizität...Die Medikamente aus Mülhausen werden Wunder wirken. Wir sind für die Aermsten gekommen, hier ist dazu wirklich der richtige Ort. Es gibt viel Tuberkulose- und Aidskranke.
Wir entschuldigen uns für diese zwei Monate, während derer die Nachrichten eher spärlich flossen, aber unser Bauch war schon schwer und gross...Jetzt aber, da die Geburt stattgefunden hat, können wir wieder hinausgehen „den Armen das Evangelium zu verkünden, die zerstossenen Herzen heilen, den Gefangen zu predigen, dass sie los sein sollen, und den Blinden das Gesicht und den Zerschlagenen, dass sie frei und ledig sein sollen.“ Lk.4/18. Dies alles ist aber nur mit eurer Hilfe möglich, mit all dem, was ihr für uns tut und für die Mission hier im Senegal. Seid ermutigt durch all diese Nachrichten! Sie sind die Früchte eurer Arbeit und eurer Güte.
Gott möge euch segnen. Wir lieben euch von ganzem Herzen.

Die sieben Missionare

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Wir ermutigen euch Kontakt mit unseren Missionaren aufzunehmen. Ihr müsst jedoch wissen, dass die Familie De Robert nicht über einen ADSL verfügt. Mails die 1 MB übersteigen, werden automatisch gelöscht ohne gelesen zu werden. – Wenn ihr ihnen Photos schickt, vergesst nicht sie auch zu beschriften, damit sie erkennen können, um wen es sich handelt.

Adresse: derobert.senegal@wanadoo.fr

Betet für René Jokeel Seck, verantwortlich für die Gemeinden, und für alle anderen Arbeiter in der Ernte. René und Louise freuen sich an der Geburt ihres Kindes Eliezer. Betet für den Kleinen, denn er hat ein schweres Augenproblem.


 

Zum SeitenanfangUnd es ward Abend und es ward Morgen

Mbaldoo 7:

Und es ward Abend und es ward Morgen – der siebte Monat und man sah, dass alles gut war: Nach der Freude des Gehorsams entdeckten wir (endlich) die Freude hier zu sein. Die Temperatur hat abgenommen und ist nun auf 26° in der Nacht gesunken. Während des Schlafens rauscht nun kein Ventilator mehr... keine Moskitos...(oder beinahe, denn der Regen hat aufgehört), keine Moskitonetze und vor allem keine Tabletten mehr schlucken jeden morgen!...
Der Bau der Kirche in Niaganaio ist praktisch abgeschlossen, und wir hoffen sie mit Christian und Carine Ende Januar einweihen zu können. Betet für diese Gemeinde, welche sich momentan in Schwierigkeiten befindet, damit das Fest Ende Januar wirklich ein Fest werde für das ganze Dorf. Jean-Pierre und Kjokeel wechseln sich ab beim Gottesdienst im Busch. Für die Kinder und mich ist es eine grosse Freude am Sonntag daran teilzunehmen und den Kindern zu begegnen, die dem Herrn so sehr verbunden sind. Die Buschgemeinden bestehen zu 80° aus Kindern... Ich habe meine Arbeit im Krankenhaus von Joal wieder aufgenommen. Die Konsultationen sind sehr interessant, sowohl medizinisch als auch in den zwischenmenschlichen Beziehungen. Jean-Pierre ergänzt meine Arbeit jetzt und betet in den Häusern für meine Kranken, wenn diese ihn darum bitten. Betet für diese neue Oeffnung, die Gott uns gegeben hat. Jetzt, wo dieses Jahr zur Neige geht, möchte ich nochmals allen jenen danken, die uns seit Beginn unterstützt haben durch Briefe, Mails, Telephonanrufe, kleine Pakete und vor allem durch ihre Ausdauer im Gebet für uns und die Mission im Senegal. Dank dieser unsichtbaren Akteure sind wir noch auf dem Terrain und glücklich hier zu sein für den Dienst.
Gott möge euch all das, was ihr für ihn im Jahr 2005 getan habt, hundertfach vergelten und euch seinen Frieden und seine Freude für jeden kommenden Tag geben.
Eure sieben Missionare


 

Zum SeitenanfangEin halbes Jahr an der Sonne:

Mbaldoo 6:
Jedermann träumt davon, wir aber haben es erlebt!! Wir haben einwenig abgenommen, haben uns kaum an der Sonne gebräunt, hingegen haben wir Veränderung erlebt und das Land gesehen.. Nach der Regenzeit hat nun die gute Jahreszeit, wie man sie hier nennt, begonnen: 30° am Tag und 25°in der Nacht, klarer Himmel, sanfter Wind und ruhiges Meer. Der atmosphärische Druck steigt und in gleichem Mass auch der übrige. Es sei ein Feenland hat Samuel uns gesagt, denn die Schmetterlinge und Libellen fliegen überall umher. Aber Gott sei Dank ist es Gott, der über uns wacht und nicht die Feen.
Diesen Monat hatten wir die grosse Freude, die wirklich sehr grosse Freude zweimal Familie hier empfangen zu können, zuerst die Blutsverwandten, Sylvie und meine drei Nichten und nachher die Familie Gottes, Samuel. Das war ein voller Kelch! Alle sind voll Begeisterung wieder abgereist...Sie können euch besser über den Senegal berichten und über das Werk, welches Gott hier vollbringt. Dieses wächst und nimmt nach und nach auch an Kraft zu und das erfüllt uns mit Freude. Letzten Sonntag hatten wir acht Taufen: drei Personen aus Burkina, vier Frauen der Gemeinde von Mbodien und Frau......Es war wirklich ein herrlicher Sonntag mit einer Trauung und einer ausgiebigen Mahlzeit für alle in der Mission. Alle diese jungen Täuflinge haben eine lange und komplizierte Geschichte und die Fortsetzung wird sicherlich ebenso sein. Betet für sie. Gott möge sie in seinen Händen halten und sie schützen vor jeglichem Hinterhalt. Ich hatte die Freude meinen kleinen Gelähmten, seine Mutter und seinen Bruder in den Gottesdienst mitzunehmen. Sie haben beschlossen regelmässig zu kommen. Auch hier bitte ich um Gebet für diese schwergeprüfte Familie.
Jean-Pierre beginnt mehr und mehr seinen Platz einzunehmen. Am Mittwoch gibt er an zwei Orten in Nianing eine Bibelstunde. Am Nachmittag leitet er ein vierstündiges Bibelstudium. Es nehmen zehn Leute aus Mbodien daran teil.
Ich meinerseits fahre fort im Dorf mit meinen Plaudereien am Herdfeuer. Wir reden über AIDS und Empfängnisverhütung und alles, was damit zusammenhängt. Dies ist sehr interessant, vor allem auf der menschlichen Ebene. Auf diese Weise lerne ich viele Dorfbewohner kennen und sie wissen alle wer Doktor Myriam ist, die Tubab (das heisst: die Weisse!! Das wusste man zwar schon vorher).
Wir denken viel an euch. Vielen Dank für eure Gebete für uns und speziell für unsere verschiedenen Anliegen. Wir wissen, dass ihr hinter uns und unserer Arbeit steht und das gibt uns Mut.

Ganz herzlichen Dank für alles! Eure sieben Missionare


Zum SeitenanfangWirbelnd fällt das Herbstlaub vom Winde getragen in eintöniger Runde....

(Auszug aus dem Bericht der Familie De Robert)

Viele Erinnerungen an den Herbst...! Hier gibt es kein buntes Laub, keine Pilze, einfach Regenzeit...heftige Winde und Stürme, flutartige Regengüsse... im Missionsareal wurden mehrere Bäume entwurzelt und das Gebäude zum Teil unter Wasser gesetzt. Es brauchte 11 Entwässerungswagen um alles wieder trocken zu legen, Kröten inbegriffen. Das waren epische Nächte...kleine Schweine, die natürlich nicht schwimmen konnten, mussten aus einem Wasserloch gerettet werden, Nothilfeeinsatz in Joal, um Angélique und ihre drei kleinen Kinder durch das knietiefe Wasser aus dem eingestürzten Haus zu tragen!!! Gar nicht zu reden von all den Tagen ohne „Trizität“ (wie Eloïse sagt) und Schularbeit im Kerzenlicht, wie in den Geschichten von Emile Zola. Jean-Pierre arbeitet hauptsächlich ich Mbodien. Er macht Besuche und kümmert sich um das Fussballteam. Langsam gewöhnen wir uns an die Gottesdienste hier. Jeweils am Dienstag Abend versammeln wir uns zu Gesprächen über biblische Themen und haben damit Erfolg. Es nehmen regelmässig etwa 50 Personen daran teil. – Am letzten Dienstag, als wir etwa zwanzig Personen nach dem Gottesdienst nach Hause fuhren, blieben wir zum x-ten Mal in diesem Monat in einem Sumpfloch stecken! Nach drei Stunden hatten wie den 4x4 wieder aus dem Morast befreit. Meine Stellvertretung von Dr.Michel in Joal ist beendet, doch muss er nach Frankreich zurückkehren, um sich behandeln zu lassen. Daher muss ich ihn nochmals für zwei Monate vertreten. Wir bitten um Gebet, damit er erkennen kann, dass er Gott nötig hat in seinem Leben.
Die Cholera grassiert immer noch, doch hat man sich allenthalben daran gewöhnt. Die Militärzelte, welche zur Unterkunft der Kranken dienen, werden kaum noch beachtet. Ich mache Besuche im Dorf, hauptsächlich um Anweisungen zu geben über ansteckende Sexualkrankheiten, denn AIDS ist allgegenwärtig im Dorf. Ich gehe sehr gerne in die Hütten, setze mich hin und rede über alltägliche Dinge. Ich habe gelernt stundenlang da zu sitzen und zuzuhören.
Herzlichen Dank an all jene, die uns schreiben, telephonieren oder DVD und andere Süssigkeiten schicken und an alle Unbekannten, die für uns beten.
Möge euch Gott hundertfältig all das vergelten, was ihr für uns und die Mission im Senegal tut. Wir sind nun schon den sechsten Monat hier, und wir haben euch mehr und mehr nötig...Wir lieben euch, ihr fehlt uns sehr.

Die sieben Missionare


Zum SeitenanfangAuszug aus dem Bericht unserer 7 Missionare:

Mbaldoo:
Monat August, Monat der Ueberschwemmungen...
Sturzbachartige Regengüsse, wie man sie seit 40 Jahren nicht mehr erlebt hat, sind auf unser Land nieder gegangen. Nahezu 854mm Wasser in einem Monat. Die Dörfer wurden durch Wasser und Schlamm verwüstet. Viele Hütten widerstanden der Wucht des Wassers nicht. Sogar festgebaute Häuser stürzten ein: wahrhaftig eine Katastrophe in einer bereits schon schwer heimgesuchten Gegend...Bittet darum dass sich diese Niederschläge positiv auf kommende Ernten auswirken mögen, damit die Hirsespeicher für das kommende Jahr gefüllt werden können. Die Missionsgebäude waren während mehrerer Wochen unter Wasser: nur zeitweise Elektrizität, kein Telelphon, kein Internet während zwei Wochen (hart, hart!!!). Unsere Kinder haben erlebt, wie es den Kindern in den Dörfern ergeht: Nasses Bett, bröckelnde Decke, beschädigte Spielzeuge, kurz, wir werden uns unserer ersten Regenzeit hier erinnern.
Doch neben diesen schwarzen (Entschuldigung: dunklen!) Tagen führten wir auch eine dreitätige Evangelisation durch in den Strassen von Mbodien zusammen mit einer Gruppe von 10 Brasilianern, die sangen, tanzten und eine Pantomime aufführten. Dies war wahrhaftig ein heller Sonnenstrahl für das Dorf, die Gemeinde und für uns! Seither sind mehrere Personen der Gemeinde beigetreten (aus Burkina und Togo). Welch eine Freude ist es doch all diese Leben verwandelt zu sehen! Zudem hatten wir noch das Vorrecht ein Wunder zu erleben, ein wahres, wie die Eingeborenen hier sagen, nicht irgend etwas Erfundenes. Benjamin, ein achtjähriger Knabe, konnte wegen einer schweren Herz- und Atmungsinsuffizienz seit seiner Geburt nur flüstern. Seit einem Jahr kam er ganz alleine jeden Dienstag Abend in den Gottesdienst und bat um Gebet, damit er wieder sprechen könne. Seit einer Woche redet er nun wie ihr und wir und er geht hin und her durchs Dorf und erzählt: „Die Protestanten haben für mich gebetet und Jesus hat mich geheilt!“ Das ganze Dorf verwundert sich, denn sie hatten ihn nie reden hören... Er ist sogar zu einem Lagerplatz von Mauren gegangen und hat dort zu einem glatzköpfigen Mann gesagt er solle sich bei den Protestanten melden und Jesus werde ihm Haare geben.!...
Wir vermissen euch immer noch sehr, doch wissen wir, dass ihr für uns betet und an uns denkt. Dies tut wohl!
Ganz herzlichen Dank an euch alle für alles!
Wir wünschen euch allen einen guten Schulanfang!

Die 7 Missionare der Familie De Robert.


Zum SeitenanfangEvangelisationslager


Der LPG-Chor auf Mission:
Nach dem Lager im Senegal werden nun zwanzig Jugendliche des Chors nach Südfrankreich gehen zur Evangelisation und zur Aufmunterung der lokalen Gemeinden. Wir werden mit der Gemeinde in Boulou zusammenarbeiten, um in den Strassen und an den Stränden gemeinsam die Gegenwart Gottes zu erleben durch kleine Vorstellungen, Konzerte, Zeiten der Begegnung und der Anbetung.
Wir danken euch für euer Gebet für uns und für die Menschen, denen wir begegnen, damit dieses Lager seine Früchte trage.
Thiébault Geyer


Zum SeitenanfangDas Ehepaar Eric und Heesuk TOUMIEUX

hat neue Funktionen bei WORLD VISION übernommen.
Der Herr hat zu ihrer Unterstützung eine neue Familie in den Senegal berufen:
Jean-Pierre und Miriam DE ROBERT mit ihren fünf Kindern, Apolline, Marie, Siméon, Eloïse, und Ruben. Jean-Pierre ist Erzieher und Miriam ist Aerztin. Es steht ihnen ein wichtiger Abschnitt ihres Lebens bevor in diesem afrikanischen Land. Wir rufen euch dazu auf sie im Gebet zu tragen, besonders in dieser ersten Zeit der Anpassung und Integration in eine neue Kultur. Vorgesehene Abreise im Laufe des Monats Mai.


Zum SeitenanfangHeuschreckenplage in Ndiaganiao - Senegal

Verwüstung im Ackerbau

Eine schlimme Heuschreckenplage hat unsere Geschwister in Ndiaganiao aufgesucht. Innerhalb kürzester Zeit wurde die gesamte Ernte vernichtet. Gemeinsam mit der World Vision (ONG) hat die Gemeinde in Mulhouse diese Menschen, die plötzlich keine Ernte für ihre mühevolle Arbeit erwarten können, bereits mit 16 Tonnen Hirsekörner versorgt.
Jede weitere Spende für diese von der schlimmen Katastrophe heimgesuchten Dörfer ist dringend notwendig.


Zum SeitenanfangAuszug aus dem Rundbrief von Eric - Mbodien, den 13. April 2005

Seid alle gegrüsst!
O, welch langes Schweigen! Bitte vergibt mir. World Mission gönnt mir in letzter Zeit kaum eine Pause zum Atmen: Ausbildung in U.S.A., Seminar in Mauretanien, anstrengende Tage im Bureau...im Augenblick sitze ich im Auto, unterwegs auf der Strasse von Kaolack nach Dakar. Ich nehme diese Gelegenheit wahr, euch einen kurzen Bericht zu geben:
Die Gemeinden der Mission:
Am Sonntag waren wir in Mbodien. Vorgestern konnte ich einen kleinen Abstecher nach Faylar, Ndiaganiaio, und Kuluk machen. Allen verantwortlichen Brüdern geht es gut. Im allgemeinen waren die Nachrichten gut, die ich erhalten habe. Die Gläubigen besuchen den Gottesdienst regelmäßig, und es gesellen sich auch stets neue Personen dazu. François und Justin danken der Gemeinde in Mulhouse und den Leuten, welche Nahrungsmittel geschickt haben zur Unterstützung der Familien, deren Ernte von den Heuschrecken vernichtet wurde. Die Jungen sind eben aus einem Osterlager des ADD zurückgekommen. Sie wurden ihres geistlichen Beitrages wegen sehr geschätzt. Es fanden zahlreiche Taufen im Heiligen Geist statt. Wegen des Baugeländes, auf welchem die Kirche von Ndiaganiao errichtet werden soll, hat es einige Schwierigkeiten gegeben, doch kann schliesslich mit der Arbeit begonnen werden.
Alphabetisation:
Die Alphabetisation macht grosse Fortschritte. Beinahe alle verantwortlichen Brüder der Missionsgemeinden sind bezahlte Sonntagsschullehrer. Hissuk trägt die Verantwortung zusammen mit Vincent und Justin. Sie bilden die Lehrer aus. Im ganzen sind es neun Klassen mit insgesamt 150 Schülern, darunter viele Christen, welche das Verlangen haben die Bibel zu lesen.
Gebetsanliegen:
Wir haben um einen Beitrag gebeten für das zweite Jahr der SIL, U.S.A. doch scheint es in diesem Jahr sehr schwierig zu sein finanzielle Unterstützung zu erhalten. Betet bitte dafür, es ist sehr wichtig! Die Ankunft der Familie De Robert. Sie wird in Mbodien wohnen. Der Container ist unterwegs (Gebet), die Bauarbeiten in der Mission machen Fortschritte (wieder Gebet) und die Arbeit auf der Missionsstation wartet ihrer ungeduldig, (nochmals Gebet). Stéfane, unser tapferer Praktikant aus der Schweiz, versieht den Dienst bis im Juli.
Wir danken euch für eure Gebetsunterstützung, auf bald.

Eric


Zum SeitenanfangBrief vom Eric Toumieux aus Senegal:

Dakar, den 21.Januar, 2005

Ich grüsse euch alle und wünsche euch ein gutes Jahr 2005.
Unser Start in dieses Jahr war ungewöhnlich...wir sind am Neujahrsvorabend umgezogen: Sylvesterabend mitten in unseren Kartonschachteln in einem Haus, welches wir für drei Jahre mieten, unweit von World Vision. Wir fühlen uns wohl und sind dem Herrn dankbar für diesen ruhigen Ort. Wir halten weiter regelmäßig am Sonntag in Mbodiene Gottesdienste ab.
Seit unserem letzten Brief hat sich in den Gemeinden viel Positives ereignet. Ich weiss nicht, ob ihr betet, aber es hat sehr den Anschein. Erinnert ihr euch, dass ich Ende November geschrieben habe, die Gemeinden in den Dörfern würden auf mancherlei Weise angegriffen?
...Eheprobleme...Seit Carine und Christian Gangieux hier ein Eheseminar durchgeführt haben mit Angebot für Aussprachen, sind die meisten Probleme gelöst.
...Lauheit, Sünde...Die Jungen haben einen Bibelkurs in Mbour begonnen, wodurch ihr inneres Feuer und das Verlangen nach einem geheiligten Leben wieder angefacht wurden. Wir danken euch für euer Gebet für Paul (von Ndiaganiao). Seine Frau hatte ihn verlassen und ist jetzt wieder zurückgekehrt.
Wir danken auch für euer Gebet für Jules-François de Faylar, welcher in Folge einer Disziplinarmassnahme seinen Posten als Aeltester aufgeben musste. Alles hat sich zum Guten gewandt. Jules und Yacine haben ihre Beziehung vor der Gemeinde geklärt, haben um Vergebung gebeten und sind nun wieder rehabilitiert. Wir danken euch für eure Gebete und für eure Liebe.
Die ganze Familie Toumieux grüsst euch ganz herzlich in Jesus

Eric

PS:
in letzter Minute: Stéphane Amman, der als Praktikant in der Mission bei Eric Toumieux weilte, war kürzlich hier in der Gegend. Er wird wieder für sechs Monate in den Senegal zurückkehren, um dort die Familie De Robert bei ihrer Einführung zu begleiten.
Wir wünschen ihm den Segen des Herrn in den kommenden Monaten.

Kontakt: Offene.Tuer@otdc.de