Home Projekte Hilfsaktion für die Kinder im Senegal

* * * Vorstellung des Dienstes * * *


Die Gemeinde Philadelphie Senegal, die sich über den Wert der Kinder in den Augen Gottes bewusst ist, engagiert sich schon seit Ihrer Gründung im Dienst unter den Kindern. Das Talibé-Projekt ist ein Dienst an den Straßenkindern der Stadt Mbour. Dieses Projekt der Philadelphie Senegal wurde durch eine Vision des Pastors Ibra Diokel Seck für Kinder, welche von ihren Familien, ihrer Gesellschaft und ihrer Nation verstoßen wurden ins Leben gerufen.
In einer Vision zeigte der Herr Pastor Diokel Kinder, die sich in einer kläglichen Situation befanden.
Er sah viele Kinder alleine auf einem Weg gehen ohne den geringsten Beistand eines Erwachsenen. Dann befahl der Herr ihm, sich aufzumachen und sich um all die Kinder zu kümmern, die zurückgelassen, ausgegrenzt, verletzt, entstellt und müde sind. In dieser Vision bat die Stimme ihn weiter die Kinder mit Essen zu versorgen, Ihnen das Wort Gottes zu vermitteln und ein Beispiel vor Ihren Augen zu sein.
Durch die Unterstützung der Mission Philadelphie konnte diese Vision in die Tat umgesetzt werden durch den Bau eines Begegnungszentrums.
Dieses Zentrum arbeitet seit 2011 und empfängt Talibékinder und Kinder der umliegenden Viertel, die in sehr schweren Verhältnissen leben. Die Aktivitäten des Zentrums orientieren sich an den Zielen der Vision: nähren, lehren, spielen und versorgen. Heute ist das Zentrum zu einem wirklichen Segen für die umliegenden Viertel geworden. Es ist der bevorzugte Aufenthaltsort der Kinder und auch vieler Erwachsene. Sie kommen dorthin um Wasser zu holen und ihre Kinder werden dort genährt und versorgt. Als die Vision sich herumsprach hat sich eine Gruppe Freiwilliger, denen die Kinder am Herzen lagen gebildet um diesen Dienst zu leiten. Nach der Vision kam Diokel die biblische Scene Moses in den Sinn dass das Volk Israel von den Ägyptern goldene Gerätschaften bei Ihrem Auszug lieh und er verstand, dass er auf die Eltern der Kinder zugehen musste um Ihre Zustimmung für seine Tätigkeiten mit den Kindern zu erhalten. Er verstand auch dass die Kinder in Gottes Augen genauso viel Wert waren wie dieses Gold. Gleichzeitig entstand die Idee ein Zentrum der Begegnung zu schaffen um der Vision Gestalt zu geben.

Der Unterricht
Wir haben mehrere Themen behandelt, die dazu beigetragen haben die Kinder weiterzubilden und sie zu Gott zu führen. Wir haben über die Schöpfung gesprochen mit dem Ziel den Kindern zu vermitteln, dass Gott alle Dinge durch sein mächtiges Wort geschaffen hat (1.Mose 1). Inspiriert durch das Buch Daniel haben wir die Geradlinigkeit behandelt, damit die Kinder diese Tugend gegenüber ihren Mitmenschen und Gott entwickeln können. Und schließlich haben wir das Thema Freundschaft behandelt, um die Kinder dazu zu ermutigen gute Beziehungen zu ihren Mitmenschen zu pflegen (Matthäus 22:37-39)
Wir haben auch zu Weihnachten die Gelegenheit genutzt um von der Geburt Jesus zu lehren.

Freizeit
Die Kinder die regelmäßig das Talibé-Zentrum besuchen profitieren von diesem Recht. Sie können Tag und Nacht sich im Talibé-Zentrum aufhalten.

Gesundheit
Mehr als 200 Kinder wurden von Michel und einem brasilianischen Ehepaar medizinisch versorgt, das sich uns angeschlossen hatte um uns zu helfen. Ihre Wunden wurden versorgt sowie leichte Infektionen wie Krätze. Die Kinder erhielten von Zeit zu Zeit Vitamine in Tablettenform um dem Vitaminmangel vorzubeugen. Es wurden mehrmals Sensibilisierungskampagnen über den Ebolavirus für die Kinder durchgeführt.

Die Auswirkung
Die Kinder sind sehr an das Talibé-Zentrum gebunden. Es gibt einige unter Ihnen die sagen, dass sie nicht einen Tag verbringen ohne das Zentrum zu besuchen. Auch wenn sich keiner im Zentrum befindet warten Kinder vor der Tür oder andere Kinder kommen sofort wenn das Licht angeht angerannt. Die Kinder aus der Nachbarschaft besuchen die Unterrichtsangebote bis 21h00, die gerade von einem Bruder betreut werden. Die besten Schüler des Zentrums erhalten Geschenke um für die Schule motiviert zu werden. 9 Kinder haben wir dieses Jahr in der Schule angemeldet.
Ein Junge mit Namen Modou hat öffentlich bekannt Christ geworden zu sein. Wir haben den Kontakt mit Ihm gehalten, damit seine Überzeugung reifen konnte.
Wir haben einige Kinder Zuhause besucht. Die Kinder waren sehr erfreut, sogar die Eltern. Die Kinder entwickeln sich mehr und mehr positiv.

Dank und Gebet
Ehre sei Gott für seine Gegenwart im Jahr 2014!
• Ein großer Dank an alle, die gebetet, gegeben, uns besucht und dem Werk gedient haben.
• Ein großer Dank an alle treuen Betreuer, die sich in diesem Dienst engagiert haben!
• Danke an alle Eltern und Kinder für das entgegengebrachte Vertrauen!
• Ein frohes und glückliches Jahr 2015 an euch alle im Namen der Kinder und der Betreuer!
Lasst uns beten für das Jahr 2015
• Für noch mehr Wirken Gottes in den Kindern und ihren Eltern
• Für mehr Motivation für die Betreuer
• Und für ein Grundstück um darauf eine Schule zu errichten.