Offene Tür der Christen e.V. in Endingen a.K.

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* * * Eines der aktuellen Projekte gilt den Kindern in M’bour in Senegal. * * *

Bis Dezember 2015 konnten wir 5.800,-- Euro für die Kinderstation der Talibé Kinder sammeln und weitergeben.

Im Jahr 2016 konnten wir Spenden in Höhe von Euro 6.800,-- für Talibé Station sammeln und überweisen!
In 2017 konnten wir weitere Euro 7.800 im September überweisen!
Ein herzliches Dankeschön an alle Spender!


Talibé Zentrum 2015

Präsentation der Initiative Talibé Zentrum (Présentation du ministére)
Die Kirche Philadelphie von Senegal, die sich über den Wert der Kinder vor Gott sehr bewusst ist, ist im Dienst unter den Kindern seit der Eröffnung des Talibé Zentrums sehr engagiert.
Das Talibé Projekt ist eine Initiative unter den Straßenkindern in der Stadt von Mbour. Diese Initiative der Kirche Philadelphie von Senegal ist aus einer Vision von Pastor Ibra Diokel Seck geboren für Kinder, die von ihren Familien, ihrer Gesellschaft und ihrer Nation verlassen(aufgegeben) wurden. In einer Vision hat der HERR Pastor Diokel Kinder gezeigt, die in einer erbärmlichen Situation waren. Er sah auf einem Weg viele Kinder, die allein, ohne die Begleitung eines Erwachsenen gingen. Dann befahl der HERR ihm, sich um alle diese Kinder zu kümmern, die von ihnen zurückgelassen wurden, ausgestoßen, misshandelt, entstellt und müde. In der Vision ging das Wort weiter, um ihn zu bitten, sich mit diesen Kindern zu beschäftigen, ihnen zu essen zu geben, ihnen die Sprache zu lernen und ein Vorbild für sie zu sein.
Durch die Unterstützung der Kirche Philadelphie ist diese Vision vom Bau einer Betreuungsstelle (Talibé Zentrum) eine Realität geworden. Dieses Talibé Zentrum funktioniert seit 2011 und empfängt die Talibé- Kinder und die Kinder der umliegenden Bezirke, die in kümmerlichen Bedingungen leben. Die Tätigkeiten des Zentrums richten sich nach den Empfehlungen aus der Vision: ernähren, unterrichten, spielen und pflegen. Heute ist das Zentrum ein echter Segen für die Nachbarbezirke: Es ist der Lieblingsort von diesen Kindern und sogar von vielen Erwachsenen. Sie kommen zum Zentrum um Wasser zu holen und ihre Kinder werden dort ernährt und gepflegt. Seit die Vision bekannt wurde, ist eine Mannschaft von Freiwilligen, denen diese Kinder wichtig sind, beschäftigt, dieses Zentrum zu leiten Nach der Vision ist Pastor Diokel die Szene von Mose mit Pharao im Geist vor Augen gekommen, wo der Herr dem Volk befahl, Gefäße aus Gold von den Ägyptern zu nehmen und er verstand, dass Gott ihm sagte, sich den Eltern zu nähern, um ihre Genehmigung zu erhalten, in das Leben der Kinder einzugreifen. Er verstand auch, dass diese Kinder wie Gold sind vor den Augen Gottes. So entstand die Idee, eine Betreuungsstelle (Zentrum) zu bauen, um die Vision zu verwirklichen.

Schulwesen (Enseignements)
Mehrere Themen sind im Laufe des Jahres durchlaufen worden. Sie zielten alle darauf, den Kindern eine genaue Vorstellung von Gott und seinem Sohn Jesus Christus zu geben, der gestorben und auferstanden ist, um die Menschen zu retten (Erwachsene und Kinder). Die Lehrer hatten auch Ziele wie, den Kindern zu helfen, einen gerechten Charakter und eine gute Persönlichkeit zu bilden.
Wir rühmen den Herrn, dass er uns erlaubt hat, die angenehmen Früchte zu sehen, produziert durch sein Wort, das durch die Lehrer weitergegeben wurde. 50 Kinder haben auf den Aufruf während dem Unterricht geantwortet. Wir haben einen Club der guten Nachricht für die Betreuung angefangen und wir machen weiterhin Sport mit den Jungen, mittwochs, auf dem Außengelände. Die Vorschullehrer integrieren biblische Werte in ihren Kursen und beobachten die Momente der Hingabe in der Mannschaft. Im Jahr 2014 haben wir mehrere Themen behandelt, die dazu beigetragen haben, die Kinder zu erziehen und sie zu Gott zurückzubringen. Wir haben über die Schöpfung gesprochen mit dem Ziel, den Kindern zu zeigen, wie Gott alle Dinge durch sein mächtiges Wort entstehen ließ (1.Mose 1); die Integration mit zu helfen, den großen Wert für die Menschen und für Gott zu erkennen (wir haben das Buch von Daniel betrachtet); schließlich die Liebe, sie zu ermuntern, Freundschaften mit guten Personen einzugehen. (Matthäus 22:37-39) Wir haben Weihnachten genutzt um von der Geburt Jesus zu sprechen.

Ernährung und Gesundheit (Nutrition et santé)
2015 haben wir 4700 Kinder empfangen, die die kleine Zwischenmahlzeit genutzt haben, die ihnen jeden Mittwochmittag angeboten(geschenkt) wird, wenn die Talibé- Kinder ein wenig Freizeit haben. Wir haben 944 Kindern Versorgungen angeboten(geschenkt). Erwachsene haben auch diese kostenlosen Versorgungen genutzt. Kleidung wurde an die Kinder verteilt. 2014 haben mehr als 200 Kinder Krankenpflege erhalten von Michel und dem brasilianischen Paar das kam um uns zu helfen. Ihre Wunden und Verletzungen wurden gepflegt und sogar manche kleine Krankheit wie die Krätze. Die Kinder bekamen von Zeit zu Zeit Vitamintabletten, um die Vitaminmängel zu bekämpfen. Die Kinder wurden mehrmals gegen den Virus Ebola geimpft.

Freizeit (Loisirs)
Die Kinder, die häufig das Talibé Zentrum besuchen, nutzen diesen Ort um hier zu sein jeden Tag, jederzeit und sogar in der Nacht.

Auswirkungen (Impact)
Die Kinder sind an das Talibé Zentrum sehr gebunden, es gibt welche, die bezeugt haben, dass sie keinen Tag verbringen können, ohne in das Talibé Zentrum zu kommen. Selbst wenn alle weg sind, gibt es Kinder an der Tür, die hören, ob man aufmacht oder andere, die warten, dass man die Lichter anmacht, um zum Talibé Zentrum zu laufen. Die Kinder der Nachbarschaft kommen um ihre Lektionen im Talibé Zentrum zu lernen bis um 21.00 Uhr, inzwischen unterstützt von einem Bruder. Die besten Schüler der Station bekommen Geschenke, um sie zu ermutigen zu lernen. 2014 ist uns gelungen, 9 Kinder in der Schule anzumelden. Ein Junge namens Modou hat öffentlich erklärt, Christ geworden zu sein. Wir sind in Verbindung geblieben, um seine Überzeugung reifen zu lassen. Wir haben einige Kinder bei ihnen besucht. Sie waren sehr zufrieden, sogar die Eltern. Die Kinder werden immer positiver.

Dankbarkeit(Anerkennung) und Gebet (Reconnaissance et prière)
Ruhm dem Herren Jesus!
Danke für eure Gebete für uns!
Danke für eure Liebe!
Danke für eure Treue!
Danke für eure Besuche!
Danke für eure Ratschläge!
Danke für eure Spenden!
Danke für eure Dienste!
Danke für eure Ermunterungen!
Wir bedanken uns beim Herrn für seine Treue zu uns während des Jahres 2015!
Wir bitten für unsere 50 Kinder, die ihren Glauben noch nicht offen zeigen können!
Wir bitten wir für mehr Kinder die den Herrn annehmen 2016!
Wir bitten wir für die Führung des Heiligen Geistes 2016!
Wir bitten wir für alle die das Werk stützen!

Unsere besten Wünsche! (Nos meilleurs voeux!)
Wir nutzen den Beginn des Jahres, um das Beste für das Jahr 2016 zu wünschen.
Dass Sie der Herr in allem vorwärts gehen lässt, was Er bei Ihnen schätzt!
Dass Er Sie in seinen Willen führt!
Dass Er Ihnen die Türen öffnet, die Ihn rühmen werden!


Neuigkeiten aus dem Senegal – Dezember 2014

Eric und Heesuk mit Ihren Kinder Johanna, Lois und Chloé

Geliebte im Herrn, anbei einige Neuigkeiten über den Dienst und die Familie im Senegal.

Die Gemeinden
Die Gemeinde in Mbodiène macht gute Fortschritte. Nicht nur, dass sie an Größe wächst, sondern Sie nimmt auch an Reife zu. Die Jugendlichen und die Frauen der Gemeinde sind sehr engagiert im Gebet und der Verkündigung des Evangeliums. In jedem Viertel von Mbodiène gibt es einen aktiven Hauskreis. Jede Woche dürfen wir durch die Gnade des Herrn Heilungen und Befreiungen sehen.
Die Gemeinde in Faylar geht ebenfalls vorwärts dank dem Verantwortlichen Pape Michel, der die Christen sehr zum Arbeiten und Dienen ermutigt. Die Gemeinde in Gorou geht auch dank der Hauskreise die nun regelmäßig von Pierre Ngor Faye besucht werden vorwärts. Pierre hatte einen Motoradunfall aber es geht ihm schon besser und sein Motorrad wird gerade repariert. Die Gemeinde in Koulouk, welche uns einige Sorgen bereitet hatte, hat sich seit einigen Monaten durch die Gegenwart von Georges Diouf wieder erholt. Georges ist ein gläubiger Landwirt, der Francois sehr bei der Verkündigung des Evangeliums unterstützt. Francois war krank doch nun geht es ihm wieder gut. Das Gleiche gilt für Justin, der in seiner Gesundheit letztes Jahr sehr angegriffen war. Die Gemeinde in Ndiaganiao ist dabei sich langsam zu erholen. Justin predigt jede Woche im Radio-.

Talibékinderzentrum…und die Grundschule!
Seit einigen Monaten arbeitet Louise die Ehefrau von Pastor Jokeel als Erzieherin in einer kleinen Grundschule, die durch einen baptistischen Missionar aus Brasilien namens Ricardo getragen wird. Ricardo hat eine Vision von Gott, sich um die Erziehung und die Verbreitung des Evangeliums unter den Kindern des Viertels zu kümmern, deren Eltern das Schulgeld nicht bezahlen können. Als Ricardo unser Zentrum für Talibékinder besuchte, war er von dem dort Erlebten sehr berührt und bot Jokeel und Louise an ihnen bei der Einrichtung zweier Grundschulklassen im Talibézentrum zu helfen. Mit Freude haben die beiden akzeptiert, da das mit ihrer Vision, alle Kinder des Viertels mit dem Evangelium zu erreichen übereinstimmt. Seit einem Monat gestalten Louise und Simon, ein Erzieher und Mitglied der Gemeinde jeden Morgen den Unterricht für 40 Kinder. Es ist wunderbar wie Gott uns plötzlich Türen öffnet. Heesuk besucht jede Woche das Zentrum um Louise bei der Planung der Lerneinheiten zu unterstützen. Gemeinsam suchen sie nach geeigneten Methoden, wie man den Kindern am besten den Lehrstoff vermittelt, da von den Kindern keines Französisch spricht.

Projekt Emile
Die Arbeit in der Grundschule kommt Heesuk gerade Recht, denn das Projekt Emile (Multilinguale Erziehung) bei dem Heesuk sich seit einigen Jahren engagiert, befasst sich mit genau diesem Problem.
Obwohl wir dachten, dass das Projekt über seine Anfangsphase hinaus weiterlaufen könne, verhinderten Spannungen unter den Projektpartnern eine harmonische Weiterführung des Projektes. Noch viel bedauerlicher ist in dieser Sache, dass die zweisprachigen Klassen (Sereer/Französisch) sehr gut funktionieren. Die Erzieher sind gut ausgebildet und engagiert bei der Arbeit mit den Kindern, die nun dem Unterricht folgen können. Die Kinder haben sehr gute Ergebnisse bei den Auswertungen am Ende des Jahres bekommen. Kurzum, es braucht ein Wunder Gottes, damit dieses Projekt weiterhin laufen kann. Lasst uns dafür beten.

Wasser und Sonne
Vor einigen Wochen hat mich die christliche Organisation CBN kontaktiert um 6 Gemeinden mit Bewässerungsanlagen auszustatten. Seit einigen Jahren steht CBN in partnerschaftlicher Verbindung zu Israel. Als Sie erfuhren, dass das Projekt Beer Shéba ebenfalls eine Partnerschaft mit Israel und Erfahrung mit Tröpfchenbewässerung hat, haben Sie uns die Leitung für das gesamte Projekt übertragen. Unter den Kirchen, die sich für dieses Projekt gemeldet hatten, war auch unsere Gemeinde in Faylar. Als der amerikanische Verantwortliche von CBN uns besuchte, war er tief berührt von der Geschichte der Gemeinde und den Kindern. Er sagte sofort: „Wir werden helfen“. Einige Wochen später wurde die Gemeinde von Faylar als erste für die Bohrungen ausgewählt.
Die Gemeinde fastete und betete für Wasser. Als die Arbeiten anfingen war Liviu zu Besuch bei uns. Liviu ist ein rumänischer Pastor und gleichzeitig ein Spezialist bei Erdbohrungen. Er hatte bereits 1000 Bohrungen in Europa und in Nigeria durchgeführt. Als das Bohrteam auf Grundwasser stieß trat eine enorme Menge Wasser aus dem Boden hervor. Eine Förderleistung von 100m³ / std. Hallelujah!
Liviu nahm mich zur Seite und sagte: Du bist dir dessen nicht bewusst, aber in meinem Leben habe ich nur zweimal einen solchen Wasserausstoß gesehen bei 1000 Bohrungen. Das erste Mal 20 Jahre zuvor in Rumänien und das andere Mal heute…. Gott hat Großes vor für diese Gemeinde.“ Et Voilà, das Resultat nach zwei Wochen Arbeit des Teams Beer Shéba bei der Gemeinde in Faylar:
Ein Wasserturm, eine solarbetriebene Pumpe und Solarzellen die am Tag 30000 Liter aus dem neuen Bohrloch von Faylar fördern können. Die Christen können Gott nur loben!

Beer Shéba
Einer unserer Wächter, Ibrahima, ist Moslem und wohnt in den Häusern rund um Beer Shéba. Er arbeitet mit uns schon 3 Jahre. Vor einem Monat ergriff Ibrahima das Wort, als alle Christen, die bei Beer Shéba arbeiten und lernen versammelt waren. Er sagte:“ Ihr wisst, dass ich kein Mann der Großen Worte bin. Seit 3 Jahren, die Ich hier bin habe ich euch beobachtet. Ich habe meinem Marabout Fragen gestellt, aber er konnte Sie mir nicht beantworten. Ich habe gesehen wie Ihr hier bei Beer Shéba lebt. Ich weiß nun, dass Jesus die Wahrheit ist und ich möchte zu euch gehören.“
Die Leute geben regelmäßig Zeugnis von Heilungen nach Gebet. Vor kurzem dank einer Spende einer Handwerkskammer haben wir einen öffentlichen Treffpunkt auf dem Gelände von Beer Shéba mit einer Trinkwasserstation, einer Handyladestation und einer Getreidemühle ausgestattet. Einige Männer wollten ihren Frauen und Kindern verbieten dort hinzugehen aber andere Familien haben ihnen gesagt: „das was ihr tut ist nicht gut, denn Beer Shéba respektiert die Moslems und tut nichts Schlechtes hier.“ Letztendlich kommt nun jeder an den öffentlichen Treffpunkt.

Nach dem Brand
Ihr erinnert euch vielleicht, dass Gott uns auf wunderbare Weise von einer Brandkatastrophe bewahrt hat. Zur Erinnerung, diese Luftaufnahme die Kurz nach dem Brand aufgenommen wurde zeigt wie das Gebet der Christen in Mulhouse das Feuer in einer andere Richtung gelenkt hat, welches sich zuvor sehr schnell den Gebäuden näherte. Wir waren gespannt wie die Natur sich danach erholen würde. Dieses kürzlich gemachte Luftbild der Brandzone zeigt, dass der Wald sich regeneriert. Ihr findet ein 10-Minütiges Video auf Französisch, das die Geschichte des Projekts Beer Shéba erzählt sowie 3 Zeugnisse ehemaliger Praktikanten auf unserer Website www.beershebaproject.org . Ein Christ der Gemeinde in Mulhouse übersetzt gerade die komplette Website von Englisch in Französisch. Die Schaltung der Seite ist auf Januar 2015 geplant.
Danke Laurent.

Die Familie
Der ganzen Familie geht es gut. Für Johanna ist es das letzte Schuljahr in der Missionarsschule. Wir bereiten Sie gerade auf Ihren Wechsel in das französische Schulsystem kommendes Jahr vor. Dort soll sie dann in die 11. Klasse kommen. Lois hat geistig sehr große Fortschritte gemacht seit dem Sommerjugendlager der Gemeinde. Chloé, die sehr gewachsen ist (sie hat Lois bereits in der Größe überholt) befindet sich voll in der Pubertät.
Frohe Weihnachten allen! Der Herr segne euch in seinem Dienst. Danke für eure treue Unterstützung am Dienste des Herrn im Senegal.

In Jesus
Eric und Heesuk


Befreiung! - April 2014

Wir haben warm. Gestern, Beer Shéba hat einen Unfall infolge eines Funkens während der Schweißnaht unseres Windkraftwerkes gehabt. Das hat einen riesengroßen Brand verursacht, der im Begriff gewesen ist, das Projekt ganz zu verwüsten. In einigen Sekunden war es klar, dass das Feuer völlig unkontrollierbar war.
Während die Flammen viele Meter hoch, durch einen gewaltsamen Wind geschürt, den Schlafsälen, dem Stall und den kultivierten Parzellen drohten, haben wir einen Appell für die Hilfe im Gebet an die Kirche von Mulhouse gerichtet, sowie an viele unserer Brüder und Schwestern, die sich für uns in Senegal und in der ganzen Welt verwenden.
Die Christen haben sich sofort mobilisiert und haben den Herrn gebeten, damit der Wind die Richtung wechselt. Eines der Mitglieder unserer Mannschaft, die das Fortschreiten des Feuers von dem Wasserturm überwachte, erzählt, dass er plötzlich wie eine unsichtbare Hand gesehen hat, die die Flammen angehalten hat. Der Wind hat sich um 90° gedreht , um den Brand in eine Richtung zu bringen, wo es nicht mehr riskant war, Leben und Güter in Gefahr zu bringen. In diesem Moment sind die Feuerwehrmänner von Mbour angekommen und es ist ihnen gelungen, das Feuer allein mit einem kleinen Lastkraftwagen und der Hilfe von zehn uns zu Hilfe gekommenen Dorfbewohnern zu löschen.
Unglaublich … Ungefähr 30 ha Savanne sind zerstört gewesen aber die Mehrheit der Bäume sind auf wunderbare Weise unverletzt. Niemand ist verletzt gewesen und nichts Wertvolles ist beschädigt gewesen.
Danke Herr du bist der Gott der Befreiung! Alléluia! Danke an Sie alle, die von Ihrer Verwendung " die Macht des Feuers ausgelöscht haben " (Hebräer 11,24). Wir haben Ihre Liebe und Ihren Glauben um das Werk gestern gefühlt, um Beer Shéba und alles zu schützen, was Gott gerade dabei ist, dort zu erfüllen. Dass er Sie segnet und Sie im Gegenzug behält. Einzig Jesus ist der Ruhm!

Eric und Heesuk

Bericht des Ministerium Mbour Talibé-Kinder - September 2013

Wir bedanken uns bei ihnen für die gute Zusammenarbeit.
Wir sind auch sehr dankbar unserem Herrn Jesus, der nach seinem Willen alle ihre Gebete für dieses Ministerium erhört. Und wir danken für ihr Engagement an der Entwicklung der von der Gesellschaft vergessenen Kinder.
Im Laufe des Septembers ist die Zahl der Talibé Kinder die uns besuchen sehr zurückgegangen. Normalerweise kommen pro Woche 100 Kinder. Im September waren es nur 15 oder 20 Kinder. Die Erklärung hierfür: Die Koranherren (Marabout) verlangen, dass die Kinder die letzten Felder anbauen während der Regenzeit, um ihre Herren und deren Familien zu ernähren. Die Talibé Kinder ertragen auf diesen Feldern ein anderes Golgotha.
Dagegen kommen jeden Mittwoch massenhaft andere Kinder, die nicht auf der Straße sind, mindestens 120 Kinder. Sie kommen aus den umliegenden Bezirken, da Ferien sind. Wir hoffen, dass diese Kinder auch kommen wenn wieder Schule ist. Das sind Kinder, die sehr zufrieden sind, dass sie bei uns sein können.
Für den Unterricht diesen Monat sind wir auf das Thema der Verantwortlichkeit und die Beeinträchtigungen im Leben zurückgekehrt. Wir benutzen für den Unterricht ein Lehrbuch, das an die Bibel angelehnt ist. Die Kinder verstehen allmählich, wenn sie sich konzentrieren. Auch benehmen sie sich gut. Wir sagen ihnen mehrmals, dass sie niemandem wehtun sollen. Es freut uns, dass sie das verstanden haben.
Die Fußballmannschaft macht mit dem Training weiter. Jérémie lernt ihnen die Regeln. Sie haben zwei Freundschaftsspiele gegen die Kindermannschaft des Bezirks gespielt. Sie haben beide verloren, aber mit einem guten Zeugnis: kein gewaltsames Spiel gegen den Gegner und keine Kritik auch nicht untereinander. Andere waren durch ihr Spiel so beeindruckt, dass sie nach dem Spiel gefragt haben, ob sie die Mannschaft integrieren können.
Die Krankenpflege mit Michel geht weiter. Die Kinder, die uns besuchen und auch die anderen Kinder des Bezirks profitieren von diesen Versorgungen.
Danke für wirksame Gebete!

Bitte betet für die Rückkehr der zahlreichen Talibés die abwesend sind, dass Gott sie segnet!


Projektbericht Talibé–Kinder - April 2013

Liebe Brüder, Schwestern, Mitarbeiter und Partner in Jesus, wir grüßen Sie aus Senegal. Wir freuen uns sehr, wenn wir über das reden, was unser Herr Jesus tut im Dienst unter den Kindern der Talibés. Wir danken Ihnen von ganzem Herzen für die Zusammenarbeit, Gebete, Besuche, Spenden, Dienstleistungen und jegliche Form von Unterstützung. Möge der Herr mit Ihnen sein.
Wir erhielten Trikots, Kleidung, Fußbälle, einen Basketball, Fußball-Schuhe. Wir sind sehr zufrieden, erfreut und dankbar über diese Geschenke.
Im April war die Anzahl der Talibé-Kinder, die pro Woche zu uns kamen zwischen 70 und 90, aus der Nachbarschaft kamen zwischen 40 und 80 Kinder.
Im Vorbeigehen stellen wir fest, dass fast immer die gleichen Gesichter wieder kommen, dies erlaubt es, eine Vertrautheit zu entwickeln. Das bringt uns den Vorteil, dass im Anschluss an den Unterricht die Themen, die während des Unterrichts behandelt wurden, praktisch angewendet werden. Die Unterrichtsthemen sind: Rechenschaftspflicht und Schutz.
Wir machen eine Prüfung, bevor ein neues Thema behandelt wird. Wir geben ihnen ein Dokument: Das Training eines einfachen, erfüllten Lebens, dessen Grundlage biblische Lehre ist. Sie verlassen die Werte des Lebens für biblische Werte. Wir geben die Theorie des Spiels vor und während der Spiele wenden die Kinder die Lehre an. Die größeren Talibé-Kinder helfen uns schon Brot zu schneiden und die Schokolade zuzubereiten. Es ist in unserem Sinn, ihren Geist zu stärken und sie zu integrieren. Sie sind glücklich das zu lernen.
Eine Gruppe von jungen Menschen aus Mulhouse (Bärendienst für Kinder und Team) veranstalteten ein faires Spiel und halfen uns mit Dienstleistungen. Die Kinder wurden in Gruppen von zehn aufgeteilt, und sie mussten durch alle Spiele gehen. Ein Stand wurde für den Unterricht vorbehalten. Es war schön. Unsere Besucher haben sogar einen Tanz für Kinder vorgeführt, und sie halfen unseren Krankenschwestern bei der Betreuung der Kinder die Verletzungen hatten. Wir genossen ihren Besuch. Gott segne sie! Wir begrüßen auch unsere Partner Lyon. Sebastian, zusammen mit Marc und Gille kam, um uns zu sehen. Sie kamen mit Geschenken (Ballons, Kleidung, farbigem Papier und Zubehör. ) Sie servierten auch Snacks. Es war eine Freude sie zu empfangen.

Die im wesentlichen von Talibés zusammengestellte Fußballmannschaft setzt ihr Training mit Schwung fort. Sie ist von Michel und Jérémie eingerahmt. Jeden Mittwoch hält die Mannschaft Bewertungsversammlungen nach den Tätigkeiten; das ist die Gelegenheit, die Kräfte und die Mängel zu sehen, sich zu ermutigen, zu bitten und zu planen.
Danke an Sie alle!

Die Mannschaft der Leitung unter den Talibé Kindern (Mbour/Sénégal)


Oktober 2012

Nun ist die Kinderstation fertig.
Die Inneneinrichtung, sowie Spielmaterial fehlt noch.
Hierfür wird unsere nächste Spende verwendet.
Pastor Jokeel und sein Team kümmern sich um die Kinder.
Um dieses Projekt weiterhin finanziell unterstützen zu können nimmt der Verein an verschiedenen Aktivitäten teil wie zum Beispiel am Weihnachtsmarkt in Endingen und Missionsverkäufen in Mulhouse.
Hier werden mediterrane Köstlichkeiten verkauft.


Dezember 2011

Wir danken der Stadt Endingen, unserem Bürgermeister Schwarz und allen, die uns in diesem Jahr unterstützt haben.
Dank Ihrer Hilfe können wir 5.000,-- Euro für das Kinderheim in Senegal überweisen.
Der Betrag kam bei verschiedenen Aktionen zusammen wie: dm-Projekt, Evangelisationen in der Kornhalle Endingen, Missionsverkauf in Mulhouse und Weihnachtsmarkt Endingen. Um die Unterstützung dieses Projektes auch weiterhin gewährleisten zu können, werden wir auch im Jahr 2012 verschiedene Aktionen machen.
Wir sind Ihnen weiterhin dankbar für Ihre Unterstützung und wünschen Ihnen auf diesem Wege ein friedvolles Weihnachtsfest und ein gesegnetes Neues Jahr.

Das aktuelle Bild vom Kinderheim wurde uns vom dortigen Verantwortlichen Herr Toumieux (ehemaliger Direktor von World Vision, Senegal) mit den besten Wünschen und Dankesgrüßen zugesendet.


Das Talibézentrum von Mbour November 2011

Der Bau geht unter der Leitung von Martin einem Ghanaer, der im Senegal als Missionar dient und in der Vergangenheit als Bauunternehmer tätig war schnell voran. Überrascht wurden wir mit einer Spende von schweizer Christen und der deutschen Gruppe „Offene Tür der Christen“, welche Mitglieder der Kirche in Mulhouse sind. Sie haben damit begonnen für unsere Arbeit zu beten und Hilfsgüter, die der Unterstützung der Talibékinder dienen zu mobilisieren. Die Boutique „La Glaneuse“ hat mit Ihren freiwilligen Helfern ebenfalls einen großen Teil bei der Fortführung der Arbeiten unterstützt. Die Talibékinder sind inzwischen nach Mbour zurückgekehrt, nachdem sie von den Marabouts in umliegende Dörfer geschickt wurden um dort Feldarbeiten während der Ernte zu verrichten. Somit werden wir unseren Dienst an den Kindern in den kommenden Tagen wieder aufnehmen. Bitte betet dafür, dass die vielen Kinder von denen es mehrere Hundert gibt, in all ihren Mühen ein wenig Trost und Erleichterung in unsrerem Zentrum erfahren können und Jesus als persönlichen Retter kennen lernen.

Hier wollen wir zusammen mit der Organisation „Philadelphie culturelle“ in Mulhouse ein Kinderheim für „Talibè“- Kinder (Koranschüler)„ bauen.
Der Bau des Kinderheims in Mbour hat bereits begonnen. Es soll neben einer Küche und einer Schule auch eine Krankenstation und Räume für Spiele entstehen.
Die Kinder die von Ihren Eltern einem „Marabout“ übergeben werden sind im Alter von 4 – 16 Jahren und oftmals über 500 km von zu Hause entfernt.
Zurzeit kommen ca. 50 Kinder tagsüber an die „Baustelle“. Dort erhalten sie etwas zu essen, werden ärztlich versorgt, lernen sozialen Umgang und Grundregeln der Hygiene. Sie haben einen Platz wo sie Freundschaft und Hoffnung erfahren. Wenn ein Kind nach Hause will, helfen die Leute vor Ort auch den Kontakt herzustellen und ermöglichen Ihnen die Heimreise.
Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen dürfen die Kinder noch nicht im Kinderheim übernachten. Somit verlassen sie die Station um zu Betteln und wieder zu ihrem Marabout zurück zu gehen. Hat ein Kind sehr große Angst zurück zu gehen, wird es auch von Mitarbeitern der Station begleitet. Dann wird es meistens vom Marabout „in Ruhe gelassen“.
Wird eine Misshandlung durch den Marabout bei einem Kind nachgewiesen, kann dieser mittlerweile auch vor Gericht gebracht werden.
Unser Ansprechpartner vor Ort war 6 Jahre lang Direktor von World Vision Senegal. Er spricht deutsch und leitet dieses Projekt. Über ihn erfahren wir wie der Bau voran geht.

Am 24.09.2011 haben wir vor dem dm-drogerie Markt in Endingen, einen Verkaufsstand aufgestellt. Die Einnahmen / Spenden werden wir für das oben genannte Projekt einsetzen.

Artikel der Badischen Zeitung vom 29.09.2011

Wenn sie sich für dieses Projekt finanziell engagieren möchten, spenden Sie bitte an unser Konto:
213 93 100 BLZ 680 900 00 Volksbank Freiburg mit dem Vermerk "Senegal"
Bitte geben sie auf der Überweisung Ihre vollständige Adresse an, damit wir ihnen Anfang nächsten Jahres die Spendenbescheinigung zusenden können.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und Ihre Unterstützung.

Bericht aus Mbour (Senegal) im Juli 2011

Im Laufe des Junis, variierte die Anzahl der Islamschüler zwischen 10 und 50. Durch die Spenden konnte die Grundversorgung dieser Kinder gewährleistet werden. Geschmierte Brote mit Nutella oder Mayonaise waren die angebotenen Mahlzeiten. Die Kinder nahmen dieses Angebot mit Freuden war.
Den Kindern wurden Grundregeln der Hygiene und des sozialen Umgangs vermittelt. Erste Erfolge waren daran zu erkennen, dass sich die Kinder bei den Aktivitäten in Gruppen einordnen konnten. Neben und während der Gottesdienste wurden nach den Überlegungen des Pastors Rene Jokel Freizeitaktivitäten für die Kinder angeboten. Die Kinder spielten Fußball, Seilspringen, Ringkampf, Wettrennen, etc. und kamen so auch mit anderen Kindern über das Spielen in Kontakt. In diesem Monat hat der Bruder Michel sich dem Team angeschlossen um sich um die medzinische Versorgung zu kümmern. Die Geschwister der Gemeinde kamen oft vorbei um die Arbeit des Teams mit den Kindern zu sehen.
Anmerkungen:
Ein großer Anteil der Jungen die das Zentrum häufig besuchten, wurde in entlegenere Orte geschickt um dort Feldarbeiten zu verrichten.

Zeugnis:
Ein Junge mit dem Namen Mor kam zu dem Zentrum nachdem er von seinem Marabout* geflüchtet war. Sein Körper war mit blauen Flecken und Wunden übersät. Der Junge litt auch unter Krätze. Er wurde zum Pastor gebracht um Lebensmittel zu holen bevor er zu seinem Aufseher zurückkehren sollte. Die Ehefrau des Pastors war sehr betroffen und wollte den Jungen waschen und Ihm Medikamente geben, die Sie Ihm in der Apotheke geholt hatte.
Zwei Tage lang blieb der Junge beim Pastor und wollte nicht zurückkehren, weil er die Strafe seines Aufsehers fürchtete. Letztendlich begleiteten der Pastor und sein Team den Jungen. Der Pastor wand sich an den Stellvertreter, den er vor Ort antraf. Als das Team das Haus verließ wurde Ihnen versprochen, dass dem Jungen nichts mehr angetan werden würde. Einige Tage danach kam der Junge vorbei um sich für den Einsatz des Pastors und seines Teams zu bedanken.
*(ein im Islam geistlicher Leiter, der vom Volk anerkannt religiöse Lehren verbreitet. Häufig lassen diese Leiter auch Waisen oder obdachlose Kinder für Ihre Zwecke arbeiten oder betteln)

Bitten und Gebetsanliegen:

Mbour, den 24 Juli 2011 - Jérémie
Kontakt: Offene.Tuer@otdc.de


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